10. März 2007

I Went to the Hospital

Filed under: Musikales — Freerk @ 20:40

Zwei Alben habe ich mir jetzt innerhalb eines Jahres gekauft, das ist nicht viel, ich weiß, aber ich klaue halt alles was mir gefällt im Internet. Gekauft habe ich wirklich nur zwei CDs.

Die eine habe ich mir letzten Sommer gekauft, Tokyo von Guitar, zum Vollpreis. Die war ein ziemlicher Reinfall, weiss der Geier, was mich da geritten hat, ich hatte nur einen kurzen Beitrag über die Platte im Radio gehört, und bumms - bestellt. Alles mit so japanischen Instrumenten in abendländischen Elektro-Arrangements, ziemlich ermüdend, da half auch nicht, dass der Mann ursprünglich von den Computerjockeys stammt. Aber egal, Lehrgeld.

Die zweite Platte hat mich jetzt mit dem Prinzip Musikkauf versöhnt. Und zwar, weil die CD einen Euro siebenundsiebzig gekostet hat. Nicht gebraucht, sondern neu. A von Cass McCombs. Ich kannte eigentlich nur den Song I Went to the Hospital aus dem Internetradio, ein ziemlich schleppendes Stück über einen Mann, der ins Krankenhaus geht. Und nur das wollte ich ursprünglich haben. Der Rest von A entpuppte sich dann überraschend als wirklich gut.

Vielleicht kaufe ich mir demnächst ja nochmal eine CD. Ich sag dann Bescheid.

5. Februar 2007

Filed under: Musikales — Freerk @ 15:21

Ich bin ja ein Radiohead-Fan der ersten Stunde. Und gehöre nicht mal zu denen, die nach OK Computer komplett den Faden verloren haben. Trotzdem kann ich The Eraser von Thom Yorke, dem Sänger von Radiohead, nur eingeschränkt empfehlen: Halbes Jahr alt, Wintermusik, aber diesmal wirklich, wirklich, wirklich nichts für Leute, denen es sowieso schon schlecht geht. Mut machen gehört nämlich überhaupt nicht zu Yorkes Kernkompetenzen. Dann schon eher: Jungen Leuten norwegische Klippen schmackhaft machen (Und das hat sogar die Amazon-Redaktion gemerkt).

Also wie immer: Günstig und günstiger. Ich hab die Platte jetzt zweimal gehört. Das reicht auch erstmal. Vielleicht hole ich die CD bei einem Lottogewinn nochmal raus? So zum erden. Zum auf dem Teppich bleiben.

17. März 2006

City on a Hill

Filed under: Annekdotes,Musikales — Freerk @ 12:15

Englisch für Irrstern ist, glaube ich, Wandering Star. Das erinnert mich an eine Woche in Boston, 1995, in der ich das legendäre Portishead-Album Dummy sprichwörtlich rauf und runter gehört habe, auf meinem frisch gekauften Discman. Ich habe mit Kopfhörern ungefähr hier im Park gelegen (das war lange vor 9/11, da war das Grass noch grün), unter mir alle paar Minuten eine rumpelnde U-Bahn. Mitten im Frühling bin ich damals durch Boston spaziert, hab Reese´s Peanut Butter Cups gefuttert und saß genau dort am Wasser, wo Will Hunting seine Was fang ich mit meinem Leben an – Sequenz hatte. Nur dass ich halt Portishead gehört hab, und da stellt man sich diese Frage ja gerade eben nicht.

Wandering stars, for whom it is reserved
The blackness of darkness forever

17. Januar 2006

Itasca, Illinois

Filed under: Mediales,Musikales — Freerk @ 23:20

Endlich Fishing with John von John Lurie als DVD bestellt. Hatte bisher nur eine schlechte VHS-Kopie. Globalisierung Galore: Ein kleiner Laden in Itasca, IL hatte die DVD like new im Bestand und schickt sie mir nun zu. Wie freundlich!

16. Januar 2006

Whatever!

Filed under: Musikales — Freerk @ 12:30

Obgleich schon vier Jahre alt, ist mir Liam Lynch´s United States of Whatever immernoch ein tapferer Mutmacher. Möglicherweise liegt das auch an der unschlagbaren Würze, die in der Kürze von einer Minute und 29 Sekunden liegt.
Laut Wiki ist der Song sogar einer der Kürzesten, die jemals in den englischen Charts waren.