28. Februar 2007

minzig, kampferartig

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 15:14

Wer erinnert sich noch an die dreieckigen Wick-Hustenbonbons, meistens Kirschgeschmack, in diesen länglichen Fummelverpackungen? Die, die immer bis zur Unkenntlichkeit miteinander verklebten, sobald die Packung erstmal geöffnet war? Ich glaube, bei meinen Großeltern gabs die immer. Oder war das Pulmoll? Ich weiß nicht mehr.

Jedenfalls muss ich jetzt täglich an miteinander verklebte, dreieckige Wildkirsch-Hustenbonbons denken. Und zwar, weil: Meine neue Zahnpasta, mancherorts auch Zahncreme, schmeckt danach! Grandios! Hätte nicht gedacht, dass mich sowas mal erfreut.

Wer das auch mal ausprobieren möchte, kauft sich einfach die neue Odol-med3 EXTREME, die ausserdem ein Sehr Gut von der Stiftung Warentest bekommen hat. Wahrscheinlich saß da so einer wie ich im Team. Ach nee, die machen das bestimmt ohne Jury, oder?

Internationale Philosophie

Filed under: Mediales — Freerk @ 10:23

Gerade, via Basic Thinking, diese Perle angereicht bekommen: Das Internationale Philosophie-Turnier. Natürlich von Monty Python. Ein Traum!

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27. Februar 2007

Bilder

Filed under: Allgemein — Freerk @ 10:06
26. Februar 2007

Sorry Wien, es lag nicht an Dir.

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 17:56

Du warst schön, Wien, und wenn ich richtig gut drauf gewesen wäre, hätte ich vielleicht gesagt: Hey, was für eine schöne Stadt. Ich hätte mich an den alten Häusern gefreut und an den netten Leuten, ich hätte vielleicht abends rumgeknutscht und ein Schremser weniger getrunken. Alle, die Rauchfangkehrer, die Müllaufleger mit ihren Mistkübeln, die Stiegenhäuser, das Stockerl, das Sackerl, den Hofer, alle hätte ich ins Herz geschlossen, sogar die Lippizaner. Aber nicht diesmal.

Mit mir hattest du es wirklich nicht leicht, Wien. Dein Nachfolger Köln heißt mich heute mit einem warmen Regen willkommen. Und mit einer abgesprungenen Kette. Leider nicht am Drohtesl, sondern am Motorrad. Als sie endlich wieder sitzt, giesst es in Strömen, nach rekordverdächtigen 5 Minuten bin ich pitschnass. In meinen Schuhen schwappt beim Bremsen das Wasser nach vorn durch die Zehen. Aber das ist alles nicht so schlimm.

Erstaunlich, was einen alles kalt lässt, wenn es eh schon kacke geht. Dann das auch noch, ist schon recht. Schon beim Flug konnte mich selbst massives Rumpeln nicht aus der Ruhe bringen. Wir erfahren gerade ein Starkwindfeld? So what! Wir erfahren gerade einen beidseitigen Triebwerksausfall? So what! Das kann mich nicht schrecken. Ich bin die HMS Fearless, mann!

Wir sehn uns, Wien, ein Andermal.
Bis dahin, dein Freerk

Übrigens

Filed under: Kulinares — Freerk @ 00:49

Das beste österreichische Bier ist meiner Meinung nach das tschechische.

24. Februar 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 19:51

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Die Kette der Enttäuschungen reisst nicht ab: Habe heute feststellen müssen, dass die Entlastungsrinne der Donau bei mir keine Wirkung zeigt.

Filed under: Zitiertes — Freerk @ 19:29

Gefühlte 763 Grüßgodtbietschöns auf dem Wiener Naschmarkt.

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 14:49

Oh ja, also: Die Österreicher. Mein lieber Scholli, das ist vielleicht eine Bande. Aber gut, irgendwie. O würde jetzt sagen: Wem die Sintflut gefallen hat, der wird auch an diesem Volk seine Freude haben.
Ganz am Anfang steht für mich ein bodenständiger Name: Flughafen Wien-Schwechat. Nicht International oder Intl. oder Main Lower Austria. Nein, Schwechat. Das macht natürlich schonmal Eindruck. C holt mich am Flughafen ab, was wirklich schön ist und für mich total ungewohnt. Dank ihr tappe ich auch nicht in die für amerikanische Touristen aufgestellte City Airport Train-Falle (viel mehr Geld für 5 Minuten schneller da), wir lösen ein 72 Stunden Ticket und nehmen die 7 Richtung Innenstadt.
C wohnt in einem Altbau im Neubau, das klingt unlogisch, ist aber so. Neubau ist nämlich der siebte Wiener Bezirk. Ganz nette Ecke. Auch das mit den nummerierten Bezirken ist eine tolle Sache ( & was die wenigsten wissen: Auch in Köln haben die Bezirke Nummern, ich wohne zum Beispiel im vierten).

Wir essen etwas und gehen aus. Unsere erste Station ist das Rhiz, dort macht ein ziemlich ambitionierter Amerikaner allein Musik, nach eigenem Bekunden stammt Glomag aus Brooklyn, wahrscheinlich aber eher Upper West Side. Vielleicht würde ihm eine Gitarre besser stehen als seine drei Gameboys, vielleicht würde das auch besser klingen als der 8bit Stereoton, aber das ist nunmal sein Ding und wo er schon mal hier ist, in Vienna, da gibt er Zugabe um Zugabe, ungebeten. This is another, rather old Track, den ihm ein befreudeter Gameboymusiker geschickt hat, man kennt sich, die Szene ist überschaubar, zum Glück, denke ich. C findet sein instrumentloses Rumgewippe irgendwie unsexy. Ich finde, das gehört eh alles zur Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit-Problematik.

Danach Tanzen, zu Riton aus London, mir zur hart, aber was solls. Im Bauch eines Schiffes auf dem Donaukanal. An der Bar erkundige ich mich nach Biersorten. Tut mir Leid, aber wir haben leider nur Becks. Mit dem Spruch war das Bürschchen bei mir natürlich an der richtigen Adresse. Mit dir fahr ich Schlitten!

22. Februar 2007

Leiwand: Marmeladinger auf Reisen

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 14:00

Heute Abend fliege ich nach Wien. In Wien war ich noch nie. Und überhaupt: In Österreich bin ich bisher nur ein einziges Mal gewesen, und das auch nur für ca. 6 Stunden. Damals war ich geschäftlich mit einem deutschen Schauspieler in Klagenfurt, der die Schönheit der Region nur stark bekokst ertrug (Von dieser Reise habe ich auch noch ein onTour in Petto, das mache ich in nächster Zeit mal fertig).

Die Österreicher also. Na ob das was wird. Obwohl: kulturell und kulinarisch haben die ja einiges auf dem Kasten, scheints.

Ich habe mich mal mit einem Österreicher gehauen, obwohl ich mich ja nun wirklich niemals haue. Aber da hatte ich einfach einen schlechten Tag und er danach dann auch. Herwig hieß der, und war Kommilitone an der KHM. Ach, eigentlich ist es mir ganz peinlich. Zumal der auch noch viel kleiner war.

Wohnen werde ich in Wien bei meiner ehemaligen Mitbewohnerin. Das wird bestimmt grandios, denn C. wusste schon hier in Köln immer viel besser wo was los ist und wo nicht. Heute Abend solls auch direkt losgehen.

Allerhöchste Zeit also, noch schnell ein Bisschen Österreichisch zu Pauken:

Zigarette - Tschick
Korken - Stoppel
Schnapsglas - Stamperl
Kronkorken - Kapsel
Kiosk - Tabaktrafik
Prostituierte - Asfoitschwoibn
Fußgänger - Fußgeher
Unterhaltung - Gaudee
Tasse - Heferl

Außerdem:

betrunken sein –

  • an Offn hom (einen Affen haben)
  • bummzua (vollkommen zu)
  • b’soffen wia r a Heisltschick (angesoffen wie ein Zigarettenstummel im Urinal)
  • bladlwach (weich/biegsam wie ein Blatt)
  • blunznfett (fett wie eine Blutwurst)
  • im Öö sei (im Öl sein)
  • an Fetzn hom (einen Fetzen haben)

Nachtrag zum Karo

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 11:06

Erstens: Eine besondere Vorliebe für kariertes Bettzeug kann man mir aus meiner ehemaligen Lieblingsdecke gewiss nicht knüpfen. Immerhin war sie die einzig farbige im Schrank! Zweitens: Es besteht kein Widerspruch zwischen der Liebe zu karierter Bettwäsche und der Abneigung zu karierter Unterwäsche. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Drittens, und was die wenigsten wissen: Zwischenzeitlich hatte es meine Lieblingsbettwäsche sogar zu echtem Weltruhm gebracht. In einem Kurzfilm von Nilzenburger und mir; 8.45am aus dem Jahre 2003. Zu dem Zeitpunkt war sie auch noch größtenteils intakt:

20. Februar 2007

Autsch

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 12:08

Gestern zum ersten Mal seit etwa vier Jahren wieder die Schulter ausgekugelt, abends. Der Schmerz zwingt mich in der Küche zu Boden, ich liege, embryonal gekrümmt, schreiend vor dem Kühlschrank.
Der Mitbewohner ist verwirrt: Was soll das denn sein, Tschaikowski?

Filed under: Zitiertes — Freerk @ 11:56

Das postkarnevalistische Trauma behandeln: Mit zwei Zitaten. Das erste vom Schauspieler Michael Caine, den ich eigentlich nie besonders herausragend fand: Ein Gentleman ist ein Mann, der Banjo spielen kann, es aber nicht tut. Michael Caine. Sollte man gar nicht glauben, dass der sowas sagt. Wenn man aber weiss, dass er eigentlich Sir Maurice Joseph Micklewhite heißt, klingt sowas schon plausibler.

Das zweite Zitat ist eigentlich keins, sondern ein Songtitel: When there ist nothing left to burn, you have to set yourself on fire von der kanadischen Band Stars. In dieser Konsquenz bliebe am Aschermittwoch wirklich mal nichts als Asche.

12. Februar 2007

Der Weg alles Irdischen

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 20:37

Schweren Herzens habe ich heute meine Lieblingsbettwäsche in die ewigen Schlafgründe geschickt. Die vergangenen Jahrzehnte waren an uns beiden nicht spurlos vorrübergegangen, zum Schluss war, zumindest bei ihr, der Verfall nicht mehr zu leugnen. Ich konnte nicht mehr dagegen anstopfen.

Das Bild zeigt mich, 22-jährig, in meinem Bett in der Pagentornerstrasse, ich glaube E hat es geschossen. Auch E mochte dieses Bettzeug sehr, soweit ich mich erinnere. Ich glaube, sie fand es irgendwie englisch.

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Filed under: Triviales — Freerk @ 13:54

So. Jetzt mal im Ernst. Welcher gehirnamputierte Marketingspezialist ist eigentlich dafür verantwortlich, dass Herren-Boxershorts immer im Zweierpack angeboten werden? Damit allein könnte man sicherlich noch leben, dass aber immer eine der beiden Shorts in absolut inakzeptablen Streifen/Karomuster daherkommt, hat bei mir schon den einen oder anderen Spontankauf verhindert. Ich trage nämlich unifarben. Und zwar ausschließlich.
Der einzige Bekleidungseinzelhändler, der das seinerzeit begriffen hatte, war GAP. Da gab es zwar sonst nur Yuppi-Schmonzes, aber bei den Boxershorts, das hatte GAP die Nase in Qualität und Stil vorn. Leider wurden 2004 alle deutschen Filialen von H&M aufgekauft. Die einst stolzen Unterhosenabteilungen wurden augenblicklich in Zweierpack-mit-Karo-Abteilungen umgewandelt und verteilen jetzt ihre Sweatshopshorts auf der Schildergasse ca. alle 30 Meter.
Okay, dann Schiesser, werden jetzt einige sagen, da bekommt man noch Qualität! Aber die sind mir wieder zu weich und fluffig. Da kriege ich eine Gänsehaut, wo keine hingehört.

Meine Zwischenlösung: Ich reisse bei KiK (ja, die mit der näselnden Werbefigur) heimlich Packungen auf, und stelle neu zusammen. Das klappt mittlerweile schon ganz gut.

11. Februar 2007

Wo ja hier jetzt wieder Saison ist …

Filed under: Triviales — Freerk @ 23:36

vegas

Lauf, Freerk, lauf!

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 18:46

Schon seltsam, was der Körper manchmal mit einem treibt. Obwohl es ja eigentlich ein alter Hut ist, dass man seelische Schmerzen nicht nur mit Alkohol betäuben kann, sondern auch mit körperlichen Schmerzen. Dass aber gerade ich, als ausgesprochener Sportmuffel, die eines Tages zu instrumentalisieren wissen würde, erschreckt eigentlich jeden, dem ich davon erzähle. Und zwar nicht, weil ich irgendwelche selbstverletzenden Techniken praktiziere, sondern weil, und jetzt kommts: ich laufe. Auf diesem Weg stellt sich schon nach ein paar hundert Metern bei mir eine Art körperliches Brummen ein, dass einen alles mögliche vergessen macht, auch Herz und Bauch.

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10. Februar 2007

Filed under: Mediales — Freerk @ 23:18

Die beiden besten Seiten, die man bei völliger innerer Leere ansurfen kann:

10Eastern´s Foundfotos und FlickrSpy von Der Leumund.

Filed under: Triviales — Freerk @ 22:29

Die Kopfschmerzen, die man prinzipiell in der IKEA-Kerzenabteilung bekommt.

9. Februar 2007

Einmal vorwärts, einmal rückwärts

Filed under: Die Nachbarin — Freerk @ 00:51

Die Nachbarin hat einen Freund, der eine Katze hat. Diese Katze schleppt regelmäßig angebissene Tiere an, bis vors Bett, manchmal auch auf die Badematte, je nach Tagesform. Meistens sind das natürlich Vögel, aber auch eine ganze Eichhörnchenfamilie hat so schon ihr Ende im Badezimmer der Nachbarin gefunden. Diese Katze ist ziemlich anspruchslos, dabei aber überaus rabiat.

Umso erstaunlicher, dass die Taube, die der Nachbarin neulich stolz von der Katze präsentiert wurde, nicht tot war, sondern nur fast. Um das Leiden des Tieres nicht unnötig zu verlängern, suchte die Nachbarin augenblicklich nach einem Furchtlosen, einem Henker, der dem geschundenen Leib der Taube den Rest geben könnte, kurz und schmerzlos. Schnell fiel ihre Wahl auf den Nachbarn, mich also, der aber unterwegs war, genauso wie der große Rest der Nachbarschaft. Nur einer war zuhause: Der Patchoulimann.

Der Patchoulimann heißt so, weil man ihn immer zuerst riecht und dann sieht. Ganz in schwarz schreitet er dann über den Hof und wenn man müsste, würde man ihn vielleicht einen Waver oder Goth nennen, obwohl das vielleicht nicht stimmt, und er in Wirklichkeit einer seltenen subkulturellen Splittergruppe angehört.

Die Nachbarin klopft also an seine Tür und fragt ihn, ob er nicht ein Tier umbringen will.

Der Patchoulimann ist ziemlich irritiert und wundert sich. Komisch, dass du damit ausgerechnet zu mir kommst. Der Nachbarin mit der angebissenen Taube in der Hand ist das natürlich ziemlich peinlich. Sie möchte doch nur tierische Qualen verkürzen! Von opfern war keine Rede!

Der Patchoulimann jedenfalls lehnt ab. So etwas praktiziere er nicht. Die Nachbarin muss weitersuchen und wird schließlich auf dem Parkplatz fündig: Dort trifft sie S., der gerade sein Auto parkt. Zuerst ist auch S. bei dem Gedanken der angebissenen Taube den Garaus zu machen nicht ganz wohl zumute. Zumindest nicht so direkt! Mit den blanken Händen?

Die Lösung bringt schließlich ein blauer Müllsack: In den nämlich steckt S. die Taube und fährt mit seinem Lieferwagen zweimal drüber. Einmal vorwärts, einmal rückwärts.

5. Februar 2007

Aranygaluska

Filed under: Kulinares — Freerk @ 18:28

Viele Dinge von echtem Wert gibt es nicht mehr, in Zeiten wie diesen. Glücklich kann sich da derjenige schätzen, der noch Gold findet, in den Minen der Beliebigkeit. Und wenn schon kein echtes Gold, dann wenigstens echte ungarische Goldnocken! Wie man die herstellt und gleichzeitig mein Leben retten kann, könnt ihr hier lesen:

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