20. März 2007

Einen Zutat

Filed under: Kulinares,Mediales — Freerk @ 11:48

Oh man, Leute. Muss denn jetzt eigentlich jeder Fernsehkoch so ein Schmunzeln aufsetzen, wenn er Vorbereitetes aus dem Zylinder holt? So nach dem Motto: Ja, ich weiß, dass ist Ihnen gegenüber jetzt nicht ganz aufrichtig, aber. Das wurde doch früher nicht gemacht? Da waren Fernsehköche noch Köche und keine Komödianten. Ha ha ha, schaun Sie mal, was man im TV so machen kann.

Ach, wo ich gerade dabei bin: Die Hauptzutat in süddeutschen Fernsehküchen ist ja eigentlich der unbestimmte Akkusativ. Dazu geben wir einen Honig und einen Thymian. Zum Schluss noch einen Pfeffer. Ich meine, das klingt natürlich großartig. Wenn man es erstmal verstanden hat. Wahrscheinlich ist das eh wieder so ein Ding wie mit der doppelten Verneinung. Aber beim Fisch, da kommts denä Spaghettifresser kein Parmigiano nicht rein.

17. März 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 19:39

Wollte nur schnell melden, dass ich noch lebe. Leider rauben mir Glückliche Comedy-Pärchen und Karibik-Nagel-Manatis gleichermaßen die Zeit. Hatte heute gerade mal genug davon, mir dieses hier zu bestellen.

Sonst geht hier alles seinen sozialistischen Gang. Voller Stolz habe ich erstmals folgenden Ausruf in einem Drehbuch durch bekommen:

Das ist ja unerhört! Das blogge ich!

11. März 2007

Jetzt wirds kompliziert

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 18:32

Wenn man zum Laufen verabredet ist – muss man dann auch vorher duschen?

10. März 2007

I Went to the Hospital

Filed under: Musikales — Freerk @ 20:40

Zwei Alben habe ich mir jetzt innerhalb eines Jahres gekauft, das ist nicht viel, ich weiß, aber ich klaue halt alles was mir gefällt im Internet. Gekauft habe ich wirklich nur zwei CDs.

Die eine habe ich mir letzten Sommer gekauft, Tokyo von Guitar, zum Vollpreis. Die war ein ziemlicher Reinfall, weiss der Geier, was mich da geritten hat, ich hatte nur einen kurzen Beitrag über die Platte im Radio gehört, und bumms - bestellt. Alles mit so japanischen Instrumenten in abendländischen Elektro-Arrangements, ziemlich ermüdend, da half auch nicht, dass der Mann ursprünglich von den Computerjockeys stammt. Aber egal, Lehrgeld.

Die zweite Platte hat mich jetzt mit dem Prinzip Musikkauf versöhnt. Und zwar, weil die CD einen Euro siebenundsiebzig gekostet hat. Nicht gebraucht, sondern neu. A von Cass McCombs. Ich kannte eigentlich nur den Song I Went to the Hospital aus dem Internetradio, ein ziemlich schleppendes Stück über einen Mann, der ins Krankenhaus geht. Und nur das wollte ich ursprünglich haben. Der Rest von A entpuppte sich dann überraschend als wirklich gut.

Vielleicht kaufe ich mir demnächst ja nochmal eine CD. Ich sag dann Bescheid.

8. März 2007

Filed under: Mediales — Freerk @ 21:32

Ich hoffe ja insgeheim, dass Heidi Germany´s next Topmodel wird.

5. März 2007

Weiß man bei Vincent Gallo…

Filed under: Mediales — Freerk @ 17:56

… nun ja auch nicht so genau; ob das ein kompletter Trottel ist oder der Einzige, der das ganze Autoren-Regie-Schauspiel-Ding wirklich verstanden hat. Mehr als Chloë Sevigny ist ja nun an The Brown Bunny eigentlich nicht dran, selbst als Kunsthochschulabsolvent trägt man bei dem Film das eine oder andere Fragezeichen über dem Kopf. Diesen selbstverliebten Egoscheiss kann man sich meiner Meinung nach mal komplett sparen. Unter Umständen kommt Gallo mit dieser unaufgeregten Inszenierung aber auch einfach 30 Jahre zu spät und wäre in der Nouvelle Vague besser aufgehoben gewesen.

Ein Geniestreich scheint aber stets seine Besetzungspolitik zu sein: In The Brown Bunny wird dem leidenden Protagonisten ordentlich einer geblasen, im ON, bildfüllend und detailreich. Was liegt da näher, als sich schon mal selbst zu besetzen, klar hat man schon mit dem Buch, der Regie, der Kamera, der Produktion und dem Schnitt ordentlich zu tun, aber so ein schöner Blowjob, den lässt man sich nicht entgehen. Ich hätte dann an seiner Stelle wohl auch Chloë Sevigny besetzt, und die fertige Szene gibt Vincents und meiner Einschätzung durchaus Recht. Vom PR-Effekt einmal ganz zu schweigen.

Und das Gallo auch mal gesungen hat, ist ja nun völlig an mir vorbei gezogen. 2001 bringt er das Album When heraus und nutzt natürlich die Gelegenheit für einen Videodreh mit allerlei spärlich bekleideten Models, allen voran no one else but die junge Paris Hilton in her first ever half naked appearance. Sollte ja nicht die einzige bleiben, wie wir heute wissen.

Musikalisch finde ich das jetzt gar nicht so schlecht, ich werde in den nächsten Tagen mal nach dem Album Ausschau halten. Beim Video zu Honey Bunny aber wieder die erwähnten Fragezeichen über dem Kopf, Models auf einer Lazy Susan, da muss man erstmal drauf kommen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte klickt

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Honigduft im Takupark

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 14:48

Einfach so. Über Nacht.
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3. März 2007

Moin World!

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 17:19

Witzig: Das Kennzeichen des kleinen schwarzen Autos auf den Plakaten der aktuellen Toyota-Auris-Werbekampagne. Nicht nur Berlin, auch Köln wurde damit vor Kurzem vollflächig tapeziert. Nun wissen die meisten natürlich nicht, dass das verwendete Kennzeichen AUR-IS 89 für den schönen Landkreis Aurich (ugs. Auerk) in Ostfriesland steht. Dass also ganz Deutschland einem Ostfriesen hinterher schaut, erfüllt sogar mich mit einigem Stolz. Im Übrigen hat Aurich es sich auch redlich verdient, denn der Spruch In Aurich is´ schaurich ist schon seit langem nicht mehr haltbar.

Wer einmal tiefere Einblicke in die perfide ostfriesische Lebensart tun möchte, guckt sich Termos Blog an. Für einen Ostfriesen völlig untypisch wird dort freimütig und durchaus virtuos gebloggt. Grüße aus der Diaspora!

2. März 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 00:11

So vor sich hingedröppelt, der Tag heute. Nachmittags, nach langem Grübeln, endlich die Erkenntnis: Auch in den Redaktionen großer deutscher Privatsender wird überwiegend mit einer – dem Wasser zumindest sehr ähnlichen – Substanz gekocht. Danach Energieschübe. Aufs Papier gebracht. War aber immer noch was übrig. Laufen also.

Beine so: Strotz

Irgendwo hab ich mal aufgeschnappt, dass man in regelmäßigen Abständen Dauer oder Intensität sportlicher Aktivität erhöhen soll. Sonst stagniert man in der Entwicklung. Und in der Entwicklung stagnieren, das geht ja schon mal garnicht. Weiter oder schneller also. Geht eigentlich auch beides?

Ging. Ist aber nix für jeden Tag, würd ich jetzt mal sagen.

Hab auch nochmal gemerkt, dass die Musikwahl beim Laufen den Takt vorgibt. War auch früher schon auf dem Weg zur Schule immer so.

Mit Mia jedenfalls mindestens 30% schneller gelaufen als mit Rainer Maria. Mit Sun Kil Moon im Ohr bewegt man sich ja fast rückwärts. Erschreckend.

Quer durch Neuehrenfeld also, immer auf der Strasse, vorbei an ängstlichen Omas und rotzenden Halbstarken. Und alle 100 Meter ein Kellerfenster das nach Weichspüler riecht.