23. Februar 2006

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 09:39

Wenn das, wo ich gestern abend gewesen bin, wie gemutmaßt der Welt größtes Irgendwas gewesen ist, dann allerhöchstens das größte Meeting von Leuten mit einer bestimmten, seltenen Chromosomenanomalie.
Nichts desto trotz fühlte ich mich auf der Weblog-Lesung des Handelsblatts sehr gut aufgehoben und durchaus gut unterhalten. Die geladenen Blogger trugen attraktive und, bis auf kleine Ausnahmen, mir unbekannte Texte vor. Der einzige Wermutstropfen war die Kleine PR-Agentur am Rande der Stadt, der zwar eine interessante Idee zugrunde lag, die mich aber trotzdem im hohem Maße gelangweilt hat. Gestern abend haben danach trotzdem alle artig geklatscht, ging doch die ganze Veranstaltung mit Getränken und anschließendem Essen aufs Konto des Handelsblatts, und das will man sich doch nicht vergraulen, oder?
Habe desweiteren erneut überlegt, ob der Blog-Cluster in Berlin auch auf der lokalen Arbeitsmarktlage beruht, oder auf einer Art Chic, der sich hierzulande nur noch nicht recht durchsetzen konnte. Die mannigfaltig geäußerte Verwunderung über den Veranstaltungsort der Weblog-Lesung, Düsseldorf, stützt wohl diese These.

1 Kommentar

  1. Wir standen draussen am Beamer, mit Bier& Fluppe!

    Comment by Hans — 27. Februar 2006 @ 14:25

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