5. Februar 2007

Aranygaluska

Filed under: Kulinares — Freerk @ 18:28

Viele Dinge von echtem Wert gibt es nicht mehr, in Zeiten wie diesen. Glücklich kann sich da derjenige schätzen, der noch Gold findet, in den Minen der Beliebigkeit. Und wenn schon kein echtes Gold, dann wenigstens echte ungarische Goldnocken! Wie man die herstellt und gleichzeitig mein Leben retten kann, könnt ihr hier lesen:

Was ihr braucht:

100g Butter
500g Mehl
3 Eigelb
20g Hefe
250ml Milch
50g Zucker
Salz
200g gemahlene Nüsse
Puderzucker
2 Stück dicke Unterarme zum Kneten (oder ersatzweise die richtige Technik)

Und so sieht das auf Ungarisch aus:

SNV30508.JPG

Es geht los:

Mehl und Eigelbe in eine Schüssel geben.

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Weil wir wissen, wie lecker die Goldnocken sind, machen wir gleich die doppelte Menge.

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Obendrauf in Flocken die am besten zimmerwarme Butter.

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Zucker und ne Prise Salz dazu. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und dazugeben.

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Jetzt die vorbereiteten Unterarme nehmen und ordentlich Kneten, bis einem richtig schön schwarz vor Augen wird.

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Am Anfang klebt natürlich alles noch ganz schrecklich.

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Wenn die Klebrigkeit weggeknetet ist, wird der Teig schön warm eingepackt und weggestellt.

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In einer anderen Schüssel werden die gemahlenen Nüsse mit Puder- und Vanillinzucker vermischt. Mandeln sind sehr lecker, aber auch Haselnüsse funktionieren angeblich.

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Ich brauche nach Hasel / Walnusskonsum aber immer eine kombinierte Adrenalin / Cortisonspritze ins Herz, deswegen bevorzuge ich Mandeln.

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Den Teig fingerdick ausrollen und mit einem Glas die Nocken ausstechen.

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Damit der Teig nicht am Glas bappt, kann man den Rand zwischendurch in flüssige Butter tunken.

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Die ausgestochenen Nocken schmeisst man dann erst in die flüssige Butter …

SNV30488.JPG

… und dann in den Mix aus Nüssen, Zucker und Cortison. Schön welzen. Die so präparierten Nocken werden in einer Casserole aufgeschichtet. Kleine Hohlräume füllt man mit der Nussmischung auf. Das ganze nochmal kurz gehen lassen und dann eine halbe Stunde bei 200 Grad backen.

SNV30495.JPG

Dazu Vanillesoße: Entweder Puddingpulver mit doppelter Menge Milch oder das ein-Liter-Tetrapack von Metro servieren. Leckerst!

2 Kommentare »

  1. Das kling0rt aber lecker! Aber bitte ohne Herzklabaster!

    Comment by Rufer — 8. Februar 2007 @ 22:57

  2. nächstesmal bei uns auch mal machen…
    ta m.

    Comment by manje — 15. Februar 2007 @ 20:59

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