30. April 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 13:02

E. , der Feuerwehrmann werden will, erzählt gestern Abend die Geschichte seiner ersten großen Enttäuschung. Er war drei und kann sich nach eigenem Bekunden noch lebhaft an den Moment erinnern, in dem er der ablaufenden Verarsche gewahr wurde: Es ist sein erster Tag im Kindergarten, und irgendwann verabschiedet sich Mama überraschend mit den Worten Ich gehe nur kurz eine Fernsehzeitschift kaufen, bis gleich mein Schatz. Nach etwa vier Stunden schöpft E. erstmals Verdacht, nach fünf ist dann alles klar: Ich werde hier verarscht! Nach Strich und Faden!

Eine Fernsehzeitschrift. Aber so eine Ausrede muss eben plausibel klingen. Bei uns gab es das zum Beispiel auch abends. Nach dem Gute-Nacht-Kuss war eine gängige Verabschiedung: So, wir müssen jetzt noch mal eben zur Post, schlaf gut!

Hut ab vor E´s Spürsinn. Urzeit und Abendgarderobe meiner Eltern haben mich nie stutzig gemacht.

Vordränglermonat!

Filed under: Zitiertes — Freerk @ 12:38

Rose schreibt: Draussen brummt die Sonne und der April versucht es sich mit dem Sommer zu verscheißen, weil er selber Sommer sein will. Vordränglermonat.

29. April 2007

Filed under: Mediales — Freerk @ 17:46

Aus der Reihe “Seltsame Google-Referer”
heute Platz 21:

weltweiter thermonuklearer krieg

28. April 2007

Grillunfall

Filed under: Kulinares — Freerk @ 14:59

Gerade eben, bei Lidl, das Unfassbare: Fünf Kassen offen. F Ü N F .
Erst warens noch vier. Und ich denke: Wow, vier! Dann plötzlich, klar und deutlich, die Worte: Legen sie bitte auch an Kasse Fünf mit auf! Ist natürlich nur wegen der ganzen Grillgutkunden so voll.
Der Mitbewohner fällt wohl erstmal aus, beim Grillen. Hat beim letzten Mal eine böse Magen-Darm-Irritation entwickelt. Von dem ganzen Discountfleisch! Musste sogar an den Tropf. Hatte die Elektrolyte vergessen.

27. April 2007

Filmstöckchen

Filed under: Mediales — Freerk @ 22:52

Nilzenburger bewirft mich. Das ist nervig – aber was solls. Is ja eh grad Flaute. Bei 30 Grad Zimmertemperatur. Also Nilz, nur für dich:

1. Ein Film, den Du mehr als zehnmal gesehen hast…
La Haine! Mit Abstand mein absoluter Lieblingsfilm. Da hat sich in den letzten 10 Jahren auch nichts dran geändert. Das ist erstaunlich, denn sonst ist einem ja manch alte Vorliebe peinlich. Aber nicht bei Hass. Der hält auch nach heutigen Maßstäben immer noch jeder Kritik stand. Der Knaller ist natürlich, dass Mathieu Kassovitz mit dieser Fiktion auch das Drehbuch zur Realität geschrieben zu haben scheint. Und zwar exakt.

2. Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast…
Oha. Viele gibts da nicht. Terminator 1 & 2, in einer dieser schrecklich zemürbend langen Kinonächte im Cinema Ostertor. Sowas konnte man doch nur als Teenager leisten, oder? Körperlich. Atze ist mal bei irgend einem ersten Teil auf dem Klo eingeschlafen und wurde morgens von der Putzfrau geweckt.

3. Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen…
Zeitgenössisch? Keine Ahnung! Jürgen Vogel fand ich immer gut. Und Jessica Schwarz scharf! Schön auch in Kammerflimmern. Ja also dann: Jessica Schwarz!

4. Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen…
Au mann. Na diese ganzen komödiantischen Marionetten: Sandler, Stiller, Ferrell, Black, Wilson. Und ihre deutschen Äquivalente. Spielen alle dasselbe. Immer. Die wirken an der Kinokasse wirklich überaus abschreckend.

5. Ein Film aus dem Du regelmäßig zitierst…
Tadellöser & Wolff oder Ein Kapitel für sich. Die kann ich mitsprechen. Die Filmische Adaption der gleichnamigen Bücher von Walter Kempowski. Oder natürlich Der Clou mit Newman und Redford! Das kommt davon, wenn man mit dem Arsch spielt, Lonnemad!

6. Ein Musical, von dem Du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt…
Musicals? Sehr witzig! Das sind diese Filme wo gesungen wird, oder? Ich befürchte da gibt es nur einen: Dancer in the Dark vom geschätzten Lars von Trier. Liegt natürlich nicht an Lars sondern an Frau Guðmundsdóttir. Schöner Film übrigens! Wenns einem mal zu gut geht!

7. Ein Film, bei dem Du mitgesungen hast…
Das traue ich mich nicht mehr. Hab ich aber mal, zum Beispiel bei Highlander. Who wants to sing for ever?

8. Ein Film, den jeder gesehen haben sollte…
Ja wie, gesehen haben sollte? Pflicht? Oder Sehenswert?
Für die filmische Wahrheit: Rashomon und Die üblichen Verdächtigen und Fight Club.
Den einen oder anderen Jarmusch? Bestimmt Down by Law.
Snatch und Casino?
Apocalypse Now definitiv.
Ach ja, und: Annie Hall!

9. Ein Film, den Du besitzt…
Einen, okay. Da gibts ja eh nur ne Handvoll. Ich sage mal: Bananas mit Sylvester Stallone.

10. Nenne eine/n Schauspieler/in, die ihre Karriere nicht beim Film startete und die dich mit ihren/seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat…
Hockey: Marius Müller-Westernhagen in Theo gegen den Rest der Welt.
Ralle: Arnold Schwarzenegger in Alles.
Und ich: Tom Waits und John Lurie auch in Alles.
Und eigentlich ja auch Christian Ulmen.

11. Hast Du schon einmal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nein.

12. Schonmal in einem Kino geknutscht?
Trägt der Papst nen lustigen Hut? ;)

13. Ein Film, den Du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist…
American Pie. Im Ernst.
Also im Ernst nicht gesehen.

14. Hast Du schon jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Zählen Filmfestivals? Dann müsste man die Frage umdrehen: Hast Du schon jemals das Kino nicht verlassen, weil der Film so gut war? Aber im Ernst: Ja, habe ich.

15. Ein Film, der Dich zum Weinen gebracht hat…
Damals E.T. Danch nichts mehr, befürchte ich.

16. Popcorn?
Ja. Und zwar fifty-fifty süß und salzig. Ein Bier? Gerne.

17. Wie oft gehst Du ins Kino?
Selten. Vielleicht einmal im Monat?

18. Welchen Film hast Du zuletzt im Kino gesehen?
The Number 23 mit Jim Carrey. WAR SCHLECHT! WAR ZU LANG!

19. Welches ist Dein Lieblingsgenre?
Das Melodram. Das ist immer die Basis. So wie die Physik. Alles folgt den Gesetzen des Dramas.

20. Was war Dein erster Film, den Du im Kino gesehen hast?
Das Dschungelbuch von Walt Disney. Mit meinem Vater.

21. Welchen Film hättest Du lieber niemals gesehen?
Star Wars, Episode I – III.

22. Was war der merkwürdigste Film, den Du mochtest?
Erst kürzlich: Factotum mit dem wirklich grandiosen Matt Dillon. Echt sehenswert. Muss man aber Bukowski für mögen, befürchte ich.

23. Was war der beängstigendste Film, den Du je gesehen hast?
Vielleicht die Blechtrommel, die ich mit 8 geguckt hab? Nein. Wahrscheinlich doch eher Alphaville (Lemmy Caution gegen Alpha 60) von Jean-Luc Godard. Ein Nouvelle Vague-Film, den ich an der KHM gucken musste. Der Film verwendet eine eigene Version von George Orwells Neusprech, einer künstlich veränderten, manipulierenden Sprache.

24. Was war der lustigste Film, denn Du je gesehen hast?
Down by Law von Jim Jarmusch. Unter anderem mit Roberto Begnini.
Und vielleicht Schwarze Katze, weisser Kater.

20. April 2007

Filed under: Mediales — Freerk @ 14:07

Folgendes Teil finde ich total Klasse. Wer hat beim Textilen Gestalten aufgepasst und bastelt mir sowas?

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16. April 2007

C9H8O4

Filed under: Kulinares — Freerk @ 16:11

Hätte nicht gedacht, dass dieser Tag einmal kommen würde. Vor langer Zeit, etwa 1997, bekam ich aus einem amerikanischen Supermakt eine grosse Dose Aspirin mitgebracht. 1000 Stück waren da drin, zwar die kleinen mit 325mg, aber immerhin. Heute habe ich die letzte aufgegessen. War so frisch wie die erste!
Umgerechnet bedeutet das, dass ich pro Woche etwa 2 Aspirin geschluckt habe. Weil sich aus dieser Dose aber auch sämtliche WGs versorgt haben, in denen ich seither gewohnt habe, ist es wahrscheinlich deutlich weniger. Trotzdem: Als ich neulich Blut spenden war, war der Spendearzt doch ein Bisschen überrascht.

Und weil ja das in Europa gespendete Blut hauptsächlich in die USA verkauft wird, fahren die kleinen Aspirinpillen jetzt einfach wieder nach Hause. Gute Reise! Und Kopf Hoch!

13. April 2007

Filed under: Die Nachbarin — Freerk @ 09:15

Nochmal ein Nachtrag zur neuen Jeans: Mein Nachbar hat mir gerade erzählt, dass alle Hosen vorgewaschen würden, auch die nicht-vorgewaschenen, das mache man aus Gründen der Hygiene, wegen der Krankheiten, genau wie bei den Garnelen. Aha, habe ich da überrascht gefragt, eine Garnelenhose? Neinnein, die Garnelen würden auf dem Kutter auch alle einmal vorgekocht, auch wegen der Hygiene, damit man sich keine Krustentiergrippe holt.

Zur Recht fragt man sich nun natürlich, was meinen Nachbarn zu einem solchen Hosenprofi macht. Ganz einfach: Die Herkunft. Er kommt aus Dinslaken, das man, womöglich wegen des konsequenten Charmes der 80er, auch Jeanslaken nennt. Da ist man gewissermaßen Denimexperte von Geburt an.

Nicht nur mit ihren Hosen seien die Menschen in Jeanslaken eben sehr direkt, direkter als der Rest vom Pott, erklärt der Nachbar. Ein herrliches Bild bietet dabei die Geschichte eines Mannes, der in Jeanslaken eine volle Kneipe mit einer großen Axt in der Hand betritt. Die Axt schlägt er augenblicklich und ohne zu Zögern mit voller Wucht mitten in die Theke, gefolgt von der Ansage, dass jetzt bis zum Eintreffen der Polizei durchgezapft werde.

Zur Theorie der gekochten Garnelenhose hab ich dann sicherheitshalber nichts mehr gesagt.

12. April 2007

Der Jäger

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 09:27

Ich führe eine Randexistenz. Eigentlich weiß ich das ja schon seit längerem. Aber jetzt habe ich es quasi schriftlich. Ich lebe am Rand der Jeanshosengrößen von H&M. Wenn ich mal einen Schnitt, eine Farbe, eine (wie ich seit Gestern weiß) Waschung gut finde, dann heisst das noch gar nichts. Ich brauche nämlich die Größe 36/36. Und die steckt (wie ich auch seit gestern weiß) in jeder H&M-Lieferung nur ein mal. Wenn ich also nicht völlig vertrottelt in zu kurzen Hosen (denn 36/34 gibt es en Masse) rumlaufen möchte, dann muss ich mich auf die Lauer legen. Warten. Auf meine Hose. Auf meine Lieferung. Auf meinen Tag.

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11. April 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 19:20

Wurde neulich in einer ruhigen Minute mal gefragt, ob ich einen Langen hätte. Ernstgemeinte Frage! Ich antwortete, das hinge ganz davon ab, und fand diese Antwort damals eigentlich ganz pfiffig.
Mittlerweile gefällt mir aber das Wort hinge in dem Zusammenhang nicht mehr.

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 19:07

Gerade klopft es am Fenster. Stehe auf. Öffne. Nilz und Dr. Sno  stehen da, mit Junk-Food in der Hand. Ich soll nicht so viel bloggen.

20. März 2007

Einen Zutat

Filed under: Kulinares,Mediales — Freerk @ 11:48

Oh man, Leute. Muss denn jetzt eigentlich jeder Fernsehkoch so ein Schmunzeln aufsetzen, wenn er Vorbereitetes aus dem Zylinder holt? So nach dem Motto: Ja, ich weiß, dass ist Ihnen gegenüber jetzt nicht ganz aufrichtig, aber. Das wurde doch früher nicht gemacht? Da waren Fernsehköche noch Köche und keine Komödianten. Ha ha ha, schaun Sie mal, was man im TV so machen kann.

Ach, wo ich gerade dabei bin: Die Hauptzutat in süddeutschen Fernsehküchen ist ja eigentlich der unbestimmte Akkusativ. Dazu geben wir einen Honig und einen Thymian. Zum Schluss noch einen Pfeffer. Ich meine, das klingt natürlich großartig. Wenn man es erstmal verstanden hat. Wahrscheinlich ist das eh wieder so ein Ding wie mit der doppelten Verneinung. Aber beim Fisch, da kommts denä Spaghettifresser kein Parmigiano nicht rein.

17. März 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 19:39

Wollte nur schnell melden, dass ich noch lebe. Leider rauben mir Glückliche Comedy-Pärchen und Karibik-Nagel-Manatis gleichermaßen die Zeit. Hatte heute gerade mal genug davon, mir dieses hier zu bestellen.

Sonst geht hier alles seinen sozialistischen Gang. Voller Stolz habe ich erstmals folgenden Ausruf in einem Drehbuch durch bekommen:

Das ist ja unerhört! Das blogge ich!

11. März 2007

Jetzt wirds kompliziert

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 18:32

Wenn man zum Laufen verabredet ist – muss man dann auch vorher duschen?

10. März 2007

I Went to the Hospital

Filed under: Musikales — Freerk @ 20:40

Zwei Alben habe ich mir jetzt innerhalb eines Jahres gekauft, das ist nicht viel, ich weiß, aber ich klaue halt alles was mir gefällt im Internet. Gekauft habe ich wirklich nur zwei CDs.

Die eine habe ich mir letzten Sommer gekauft, Tokyo von Guitar, zum Vollpreis. Die war ein ziemlicher Reinfall, weiss der Geier, was mich da geritten hat, ich hatte nur einen kurzen Beitrag über die Platte im Radio gehört, und bumms - bestellt. Alles mit so japanischen Instrumenten in abendländischen Elektro-Arrangements, ziemlich ermüdend, da half auch nicht, dass der Mann ursprünglich von den Computerjockeys stammt. Aber egal, Lehrgeld.

Die zweite Platte hat mich jetzt mit dem Prinzip Musikkauf versöhnt. Und zwar, weil die CD einen Euro siebenundsiebzig gekostet hat. Nicht gebraucht, sondern neu. A von Cass McCombs. Ich kannte eigentlich nur den Song I Went to the Hospital aus dem Internetradio, ein ziemlich schleppendes Stück über einen Mann, der ins Krankenhaus geht. Und nur das wollte ich ursprünglich haben. Der Rest von A entpuppte sich dann überraschend als wirklich gut.

Vielleicht kaufe ich mir demnächst ja nochmal eine CD. Ich sag dann Bescheid.

8. März 2007

Filed under: Mediales — Freerk @ 21:32

Ich hoffe ja insgeheim, dass Heidi Germany´s next Topmodel wird.

5. März 2007

Weiß man bei Vincent Gallo…

Filed under: Mediales — Freerk @ 17:56

… nun ja auch nicht so genau; ob das ein kompletter Trottel ist oder der Einzige, der das ganze Autoren-Regie-Schauspiel-Ding wirklich verstanden hat. Mehr als Chloë Sevigny ist ja nun an The Brown Bunny eigentlich nicht dran, selbst als Kunsthochschulabsolvent trägt man bei dem Film das eine oder andere Fragezeichen über dem Kopf. Diesen selbstverliebten Egoscheiss kann man sich meiner Meinung nach mal komplett sparen. Unter Umständen kommt Gallo mit dieser unaufgeregten Inszenierung aber auch einfach 30 Jahre zu spät und wäre in der Nouvelle Vague besser aufgehoben gewesen.

Ein Geniestreich scheint aber stets seine Besetzungspolitik zu sein: In The Brown Bunny wird dem leidenden Protagonisten ordentlich einer geblasen, im ON, bildfüllend und detailreich. Was liegt da näher, als sich schon mal selbst zu besetzen, klar hat man schon mit dem Buch, der Regie, der Kamera, der Produktion und dem Schnitt ordentlich zu tun, aber so ein schöner Blowjob, den lässt man sich nicht entgehen. Ich hätte dann an seiner Stelle wohl auch Chloë Sevigny besetzt, und die fertige Szene gibt Vincents und meiner Einschätzung durchaus Recht. Vom PR-Effekt einmal ganz zu schweigen.

Und das Gallo auch mal gesungen hat, ist ja nun völlig an mir vorbei gezogen. 2001 bringt er das Album When heraus und nutzt natürlich die Gelegenheit für einen Videodreh mit allerlei spärlich bekleideten Models, allen voran no one else but die junge Paris Hilton in her first ever half naked appearance. Sollte ja nicht die einzige bleiben, wie wir heute wissen.

Musikalisch finde ich das jetzt gar nicht so schlecht, ich werde in den nächsten Tagen mal nach dem Album Ausschau halten. Beim Video zu Honey Bunny aber wieder die erwähnten Fragezeichen über dem Kopf, Models auf einer Lazy Susan, da muss man erstmal drauf kommen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte klickt

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Honigduft im Takupark

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 14:48

Einfach so. Über Nacht.
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3. März 2007

Moin World!

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 17:19

Witzig: Das Kennzeichen des kleinen schwarzen Autos auf den Plakaten der aktuellen Toyota-Auris-Werbekampagne. Nicht nur Berlin, auch Köln wurde damit vor Kurzem vollflächig tapeziert. Nun wissen die meisten natürlich nicht, dass das verwendete Kennzeichen AUR-IS 89 für den schönen Landkreis Aurich (ugs. Auerk) in Ostfriesland steht. Dass also ganz Deutschland einem Ostfriesen hinterher schaut, erfüllt sogar mich mit einigem Stolz. Im Übrigen hat Aurich es sich auch redlich verdient, denn der Spruch In Aurich is´ schaurich ist schon seit langem nicht mehr haltbar.

Wer einmal tiefere Einblicke in die perfide ostfriesische Lebensart tun möchte, guckt sich Termos Blog an. Für einen Ostfriesen völlig untypisch wird dort freimütig und durchaus virtuos gebloggt. Grüße aus der Diaspora!

2. März 2007

Filed under: Annekdotes — Freerk @ 00:11

So vor sich hingedröppelt, der Tag heute. Nachmittags, nach langem Grübeln, endlich die Erkenntnis: Auch in den Redaktionen großer deutscher Privatsender wird überwiegend mit einer – dem Wasser zumindest sehr ähnlichen – Substanz gekocht. Danach Energieschübe. Aufs Papier gebracht. War aber immer noch was übrig. Laufen also.

Beine so: Strotz

Irgendwo hab ich mal aufgeschnappt, dass man in regelmäßigen Abständen Dauer oder Intensität sportlicher Aktivität erhöhen soll. Sonst stagniert man in der Entwicklung. Und in der Entwicklung stagnieren, das geht ja schon mal garnicht. Weiter oder schneller also. Geht eigentlich auch beides?

Ging. Ist aber nix für jeden Tag, würd ich jetzt mal sagen.

Hab auch nochmal gemerkt, dass die Musikwahl beim Laufen den Takt vorgibt. War auch früher schon auf dem Weg zur Schule immer so.

Mit Mia jedenfalls mindestens 30% schneller gelaufen als mit Rainer Maria. Mit Sun Kil Moon im Ohr bewegt man sich ja fast rückwärts. Erschreckend.

Quer durch Neuehrenfeld also, immer auf der Strasse, vorbei an ängstlichen Omas und rotzenden Halbstarken. Und alle 100 Meter ein Kellerfenster das nach Weichspüler riecht.